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Das Luftbild-Programm |
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Ein Beitrag von Bernd Günther 2006
Seit geraumer Zeit wird durch die Firma Google ein kostenlosen und weltweites Luftbildprogramm angeboten. Unter dem Namen Google Earth findet man ein ca. 14 MB großes Programm, welches den Zugriff auf eine Unmenge an Luftbildern auf der ganzen Welt ermöglicht.
Durch den ständigen Ankauf von neuen Luftbildern durch Google ist inzwischen auch die Auflösungsdichte in Norddeutschland in vielen Bereichen beeindruckend. Das einfach zu bedienende Programm wird aus dem Internet heruntergeladen und auf dem eigenen PC installiert. Nach dem Start holt sich das Programm selbstständig die erforderlichen Daten für die dementsprechend ausgesuchte Region aus dem Internet und verbessert innerhalb kurzer Zeit die Auflösung eigenständig.
Nach kurzer Eingewöhnungszeit kann jeder sich als "Luftbildarchäologe" betätigen und auf die Suche nach frühgeschichtlichen Strukturen begeben. Doch hierbei ist Vorsicht geboten. Die Auswertung und Interpretation einer Senkrechtaufnahme eines Luftbildes erfordert ein geschultes Auge. Doch auch das Aufsuchen bekannter oberirdischer Bauwerke und Anlagen ist den Blick in Google Earth wert.
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Man benötigt... |
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Welche Anforderungen benötigt man, um Google Earth zu nutzen:
Erforderliche Mindeskonfiguration Ihres PC´s:
Betriebssystem:
Windows 2000, Windows XP CPU: Pentium 3, 500 MHz - Systemarbeitsspeicher (RAM): 128 MB RAM Festplatte: 400 MB frei Netzwerkgeschwindigkeit: 128 Kb/s Grafikkarte: 3D-fähige Videokarte mit 16 MB VRAM Bildschirm: 1024x768, 16-Bit-High-Color-Bildschirm
Außerdem sollte man zumindest über ein DSL - Internetanschluß verfügen, da einiges an Daten hochgeladen werden muss oder bei ISDN-Internetleitungen etwas Geduld mitbringen.
Die meisten Computer liefern heute ohne Probleme die Anforderungen für dieses Programm. Auch der Standardinternetanschluß sollte ausreichen, um komfortabel mit der Software zu arbeiten.
Die benötigte Software Google Earth finden Sie auf folgender Seite:
Google Earth Download
Informationen zu dem Programm, seinen Möglichkeiten und seiner Weiterentwicklung finden Sie auf der Seite:
Google Earth
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Die Möglichkeiten |
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Die Möglichkeiten von Google Earth sind unerschöpflich:
3D-Darstellungen
Durch die Verwendung der sogenannten Erhöhung kann das Gelände als Relief dargestellt werden. Dadurch können Geländeeinschnitte und Erhebungen fast wie aus einem Flugzeug erkannt und beurteilt werden.
KMZ - Dateien
Mit Google Earth lassen sich leicht Punkte auf einem Luftbild definieren und mit ein paar wenigen Handgriffen an weitere Personen per EMail-Anhang weitergeben.
Beim Anklicken einer solchen KMZ-Datei wird das auf Ihrem Rechner installierte Google Earth automatische gestartet und fährt selbstständig auf den bezeichneten Punkt.
Sollten Sie schon Google Earth besitzen, können Sie dieses durch Anklicken einer der beiden unteren Dateien gleich ausprobieren:
Standort Landesamt für Denkmalpflege in Hannover
Hof Groß-Mehrholz aus einigen Berichten der Römer-AG
Auf dieses Weise kann man auch auf beobachtete Strukturen oder interessante Bauten aufmerksam machen.
Wie einfach das geht, sehen Sie hier an der Beschreibung:
1. Google Earth auf Ihrem Computer starten. 2. Das von Ihnen zu markierende Objekt finden. 3. STRG+Shift(Umschalt)+P drücken. Es öffnet sich dann ein kleines Fenster. 4. Eine Bezeichnung für den Eintrag eingeben und anschliessend auf OK klicken. 5. Nun ist der Eintrag in der "Orte"-Liste Ihres Google Earth. 6. Den Eintrag, der für EMail-Anhang exportiert werden soll, mit der rechten Maustaste anklicken und im Kontextmenü auf "Speichern unter" klicken. 7. Einen Dateinamen eingeben und speichern. 8. Sie haben die KMZ-Datei fertig erstellt.
Nutzer Handbuch
Wer sich intensiver mit Google Earth beschäftigen will bzw. das Programm voll ausnutzen möchte, dem sei das Nutzer-Handbuch empfohlen.
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Beispiel einer KMZ-Anzeige Durch Anklicken der im Text beschriebenen Datei "Hof Groß Mehrholz" werden Sie automatisch zu dem Ort in Google Earth geführt.
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Das Okertal in 3D-Darstellung Ein kleiner Ausschnitt aus einem mit Überhöhung berechneten Luftbild in 3D vom Okertal im Harz. |
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ARCHÄOLOGIE – LUFTBILD - KARTE
Suche von Bodendenkmälern mittels Fernerkundung. Diplomarbeit am Institut für Photogrammetrie und Ingenieurvermessungen. Universität Hannover 1987. Rodewald für Luftbildkameras interessant. - Suche von Bodendenkmälern mittels Fernerkundung praktiziert. - Heimatbote (Die Harke) - 8. August 1987 Digitale Luftbild-Archäologie am Beispiel von Rodewald-Schotenheide. Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte 1988, Band 57, 249-258. Digitale Geländemodelle aus der Archäologie. Zeitschrift für Photogrammetrie und Fernerkundung, 3/1997, 86-91. Morphing in der Luftbildarchäologie. Nachrichten aus Nieders. Urgeschichte 1997, Band 66(1), 303-309.Digitale Luftbildarchäologie - Bildverarbeitung und Präsentationsformen. Archäologisches Nachrichtenblatt, Berlin. Band 3, 1/1998, 6-12. Digitale Luftbildarchäologie. Der Vermessungsingenieur, 2/1998, 88-91. 3D-Visualisierungen von digitalen Bilddaten. Microsoft Office Journal, Heft 4 / 1998, 59-61. Mapping Archaeological Features. GIM International - Geomatics Info Magazine, January 99, 60-61. The Netherlands. Geocodierung in der Luftbildarchäologie. Der Vermessungsingenieur, 1/1999, 30-32. Nach alten Klostermauern „spioniert“. - Mit Luft- und Satellitenbildern Bodenspuren des Mariensee-Vorläufers Vorenhagen entdeckt. Heimatbote (Die Harke) - 13. Februar 1999 Luftbildarchäologie - multitemporal und multisensoral.Archäologisches Nachrichtenblatt, Berlin. Band 4, 3/1999, 223-232. Mobiles GIS mit in-flight-GPS-Stützung. - Neue Perspektiven für die Luftbild-Archäologie. Der Vermessungsingenieur, 6/1999, 391-393. Die Schlüssellochanlage von Nienhagen. - Alte Karten und Luftbilderunterstützen die Rekonstruktion. Dortmund 1999. Archäologische Flugprospektion und / oder Nutzung von zweckfremden Luftbildarchiven ? Dortmund 1999. Mobile GIS with in-flight-GPS-Support. - Customizing Proposal for Aerial Archaeology. AARGnews - AerialArchaeologicalResearchGroup, March 2000, p. 43-46. Cambridge. Wieder UFO bei Rodewald entdeckt. Unbekanntes Fundobjekt mit rätselhaft bleibendem Anlagentyp bei Rodewald. - Heimatbote (Die Harke) - 18. Oktober 2003 Archäologische Bildbearbeitung mit GIMP [143 KB]
. F.A.N. Post – Luftbild AG, S.4, 1. Halbjahr 2006 Am Computer auf Spurensuche. [326 KB]
- Mit „GoogleEarth“ die Heimat aus Vogelperspektive erforschen. - Heimatbote (Die Harke) - 10. Juni 2006 GoogleEarth für die Luftbildarchäologie. F.A.N. Post – Luftbild AG, S.3, 2. Halbjahr 2006 GoogleEarth – Ein weltweites Hilfsmittel für die Luftbildarchäologie [710 KB]
VDVmagazin, 5/2006, 200-202. GoogleEarth-Archäologie : online-Dokumentation von Fundstellen während des virtuellen Prospektionsfluges – [399 KB]
Rodewald, Juni 2006 GoogleEarth – A global tool for aerial archaeology – Intergeo Daily News, 11.10.2006, p.3 GoogleEarth – Ein weltweites Hilfsmittel für die Luftbildarchäologie – Jahrbuch 2007, Landkreis Soltau-Fallingbostel, S. 208-210. (gekürzte Fassung) Virtuelle Luftbildarchäologie im Internet - Feldblockfinder im Vergleich mit Google Earth [293 KB]
, VDVmagazin, 1/2007, 18-19. Luftbildarchäologie - Zweckfremde Luftbilder helfen bei der Suche. Jahrbuch 2008, Landkreis Soltau-Fallingbostel, S. 203-205. FlashEarth : Online-Bilddienste im direkten Vergleich - Neue Möglichkeiten neben GoogleEarth. VDVmagazin, S. 12-13.
Eckhard Heller eck.heller@t-online.de
Anmerkung:
Einige Dateien können Sie als PDF-Datei herunterladen. Da die meisten Dateien jedoch etwas zu groß sind, können Sie diese einzeln bei Interesse unter info[at]fan-nds.de unter Angabe des Titels anfordern. Wir senden Sie Ihnen dann gerne als EMail-Anhang zu.
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