Archäologie im Kunstunterricht (10. Klasse Gymnasium Oedeme, Stadt Lüneburg)

Als die Rullstorfer Archäologie-Ausstellung überraschend in unserem Forum eingerichtet wurde, lag es nahe, sie in unserem Kunst-Unterricht einzubeziehen.
Aber wie sollte das aussehen?
Wir arbeiteten gerade im Rahmen der Unterrichts-Einheit „Innenräume – Außenräume“.
Uns wurde schon bald klar, dass schon die Präsentation der Funde sowohl Innen- als auch Außenräume aufwiesen. Man musste sich nur die Schaukästen ansehen.



Abb. 1 Foyer des Gymnasiums OedemeHerkunft

Besonders hat uns der Pferdeschädel beeindruckt, stellte dieser nicht auch gleichzeitig Innen und Außen dar? Den Schädel schließlich als Hauptmotiv für eine Werbeplakat-Aktion einzusetzen, schien uns dann sehr naheliegend.Hinzu kam die Idee, den Schädel im Sinne von „Konservieren“, also Erhalten, darzustellen. Gerade die Verfremdung schien uns geeignet, übliche Sehgewohnheiten aufzubrechen.

Wir einigten uns auf folgende Vorgaben:
- Schädel-Darstellung zentral
- Konservieren Verfremden
- Textvorgabe einheitlich
- Technik adäquat
- Format frei



Abb.2 Ausstellung: Der Pferdeschädel.Herkunft

Da wir gerade unsere „Liebe“ zum Arbeiten mit Buntstiften entdeckt hatten, schreckten wir nicht zurück, auch in großen Formaten Buntstifte einzusetzen. Unglaublich, wie viele Arbeitsstunden da zusammenkamen! In den Unterrichtstunden konnte es kaum bewältigt werden; wir mussten also häusliche Fleißarbeit leisten.

In den meisten Fällen war wir zufrieden mit unseren Ergebnissen, und ehrlich:
Spaß hat`s auch gemacht.

Schüler / innen der ehemaligen 10 FL2
Betreuende Lehrerin: Brigitte Köhn-Klaus, Rullstorf



Abb.3 Ausstellung: ÜberblickHerkunft

Einige Arbeiten der Schüler zu dem Thema

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