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AG Naturwissenschaften

Häufig stellt sich die Frage, ob ein metallisches Fundstück wirklich antik ist oder vielleicht doch ein landwirtschaftliches Gerät. Oder ob Ritzzeichnungen auf Stein/Keramik zufällig sind oder gezielt angebracht wurden.

Die AG Naturwissenschaften kanalisiert Anfragen zur metallurgischen oder mikroskopischen Fundanalyse und prüft, welche Fragestellungen im Rahmen vertiefter wissenschaftlicher Arbeiten näher behandelt werden sollen. Die AG setzt sich aus Prof. Manfred Rasche (Hochschule Hannover) und Dr. Robert Lehmann (Universität Hannover) zusammen und wird durch Assistenten unterstützt. Sie arbeitet eher im Hintergrund. Ziel ist Herausfilterung von Ideen aus dem FAN, welche die Wissenschaft voranbringen könnten, um so der Allgemeinheit einen eingehenderen Dienst zu erweisen.

Regelmäßig publizieren die Mitglieder der AG ihre Ergebnisse in der FAN-Post. Zu den letzten Aktivitäten gehörte die systematische Verhüttung von einheimischem Raseneisenstein in Rennöfen, um zu prüfen, welche einheimischen Eisenerze wirklich für eine Verhüttung geeignet waren. Eine andere Arbeit beschäftigte sich mit einer Methodenfindung zur einfachen metallurgischen Unterscheidung von römischen, keltischen, germanischem, mittelalterlichen und neuzeitlichen, korrodierten Eisenartefakten. Dies wurde mit Erfolg im Rahmen einer Masterarbeit und mehreren Forschungspraktika durchgeführt. Die AG führt keine Massenanalysen von Detektorfunden durch, wenn diese nicht gemeldet und durch Archäologen bzw. andere Experten als vielversprechend eingestuft wurden.

Leitung: Prof. Dr.-Ing. Manfred Rasche