Prospektionsmethoden sind Erstmaßnahmen vor einer unter Umständen durchgeführten Ausgrabung. Durch möglichst nichtinvasiven Maßnahmen versucht man mit Flurbegehungen, Luftbildaufklärung und dem Studium von historischen Unterlagen und Karten Bodendenkmälern auf die Spur zu kommen.
Wir möchten Ihnen in diesem Abschnitt nicht nur Prospektionsmethoden vorstellen, sondern Ihnen auch Hilfestellungen bei der Durchführung fachgerechter Prospektionen geben. In diesem Zusammenhang wollen wir Ihnen zeigen, dass nicht nur der Fachmann solche Prospektionen durchführen kann, sondern auch interessierte Laien sich die dementsprechend erforderlichen Kenntnisse aneignen können. Sie können dann mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit, teilweise unter fachlicher Anleitung, gezielt die Denkmalpflege unterstützen.
Neben den unterschiedlichen Arten von Prospektionsmethoden wollen wir Ihnen auch Hilfestellung beim Umgang mit sogenannten Lesefunden (Oberflächenfunden), der sachgerechten Ortsbestimmung (ggf. unter Zuhilfenahme von GPS-Technik) und auch der Dokumentation geben. In loser Reihenfolge werden wir hier Beiträge einstellen, die sich mit dieser speziellen Thematik beschäftigen.
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Unterschiedliche Prospektionsmethoden Eine Möglichkeit ist die Prospektion der Oberfläche mit sogenannten Bohrsondagen. Hierbei werden die ersten 1 - 1,5m der Oberfläche auf deren Bodenzusammensetzung untersucht, um unter Umständen frühzeitliche Grabenstrukturen zu finden.
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