Die ab 16 bzw. 12 v. Chr. an den Mittel- und Niederrhein beorderten römischen Truppen waren auch hier auf den Gebrauch von Münzgeld angewiesen. Nach Beginn der Germanienoffensiven ab 12 v. Chr. haben dann die großräumigen Operationen des Drusus, Tiberius, Varus und Germanicus ihren numismatischen Niederschlag in Nordwestdeutschland und in Niedersachsen hinterlassen. Die wissenschaftlich interessierten Leser finden hier Literaturempfehlungen zur römischen Geldwirtschaft und zur Organisation der Münzversorgung in der frühen Kaiserzeit. Das römische Militär, dessen Ausstattung mit Soldgeld und die monetäre Situation in den nordwestlichen Territorien bilden jedoch den Schwerpunkt dieser Auswahlliste, die auch einige Aufsätze zur keltischen Numismatik berücksichtigt.
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Aufsätze zur römischen Numismatik (Stand Dezember 2005) [98 KB]
Volker Klages Dezember 2005
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Römisches Soldatengeld, Dupondius des Augustus, ca. 16-8 v. Chr., Münzstätte Nemausus (Nimes in Frankreich), mit Gegenstempel IMP auf der Rückseite. Foto: Stephan Eckardt, Göttingen - Quelle: Einbecker Jahrbuch 44/1995
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