Vom Barmittel zum Geschichtsbuch Münzexperte im Industriemuseum / Vortrag zu den Moorzeiten
(ein Bericht der Oldenburger Volkszeitung vom 14.10.2003)Lohne - Wenn der Uelzener Bernd Hamborg eine Münze - besonders eine aus dem alten Rom - betrachtet, dann sieht er nicht nur ein Geldstück. Wie ein Geschichtsbuch verraten dem Vizepräsidenten der numismatischen Gesellschaft Hannover die Barmittel viel über die politischen, sozialen oder wirtschaftlichen Verhältnisse zur Prägezeit. Eine interessante Wissenschaft fanden auch die Gäste im Lohner Industriemuseum, die Hamborg dort im Rahmen eines Vortragsabends erleben konnten. "Einführung in die Numismatik der römischen Republik lautete der Titel der Veranstaltung, die in die Sonderaustellung "Moorzeiten" eingebettet war. Erklärt wurden die Details anhand der Münzen, die seit kurzem zum Fundus des Museums gehörten und typengleiche Exemplare der Funde sind,die einst im heimischen Moor gemacht wurden. Details der Münzbilder, als Dia groß projiziert, illustrierten Hamborgs Vortrag, der mit einer Diskussionsrunde schloss. Hier erfuhren die Zuhörer unter anderem, dass der Judaslohn von 30 Silberlingen heute dem sechsfachen Facharbeitermonatslohn entspricht.
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Bernd Hamborg für Bernd Hamborg sind Münzen wie ein Geschichtsbuch
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