Arbeitstreffen der AG Sachsenforschung in Sehnde

Zu ihrem zweiten Arbeitstreffen haben sich 7 Mitglieder der Arbeitsgruppe Sachsenforschung am 16. April in Sehnde getroffen. Zielsetzung war die vorläufige Festlegung von Arbeitsschwerpunkten für das Jahr 2005.

Innerhalb der Gruppe war man sich einig, dass die AG Sachsenforschung versuchen möchte, ein unabhängiges Netzwerk zwischen Wissenschaftlern, interessierten Laien und Darstellern für lebendige Geschichte (Reenactment) sowie anderen beteiligten Institutionen (z.B. Museen) aufzubauen.
Als weiterer Schwerpunkt wurde geplant, in regelmäßigen Abständen Vorträge zur Sachsenforschung an einem Wochenende anzubieten. Dabei sollen nicht nur archäologische, sondern auch numismatische oder anthropologische Erkenntisse aus diesem Zeitraum behandelt werden. Diese Vorträge sollen nicht nur für Mitglieder der Arbeitsgruppe, sondern auch für geschichtlich interessierte Personen und befreundete Vereine angeboten werden. Ein regelmäßiges Jahrestreffen (unter anderem auch mit Vorträgen) wird erstmals für die 2.Januarhälfte 2006 geplant.

Ein zusätzliches mögliches Arbeitsgebiet sieht man in der Erstellung von Rekonstruktionen und deren Dokumentation zur Sachsengeschichte. Dabei soll vor allem auf Alltagsgegenstände, wie z.B. Keramik oder Gebrauchsgegenstände, Wert gelegt werden. Bei geplanten Rekonstruktionen ist die enge Zusammenarbeit mit der Landesdenkmalpflege und Museen zur Erreichung verwertbarer Ergebnisse besonders wichtig. Damit möchte die Arbeitsgruppe auch eine Schnittstelle zwischen Theoretikern und Praktikern bilden, um die eine oder andere neue Sichtweise und Erfahrung zu fördern.

Um die Öffentlichkeitsarbeit in Zukunft zu unterstützen, will sich die Arbeitsgruppe an der Vorbereitung und Umsetzung von Ausstellungen beteiligen. Dazu zählen zur Zeit geplante Veranstaltungen in Lüneburg und am Schiffshebewerk Scharnebeck.

Alles in allem ein gelungenes Treffen - nicht zuletzt auch wegen der guten Bewirtung - mit einer arbeitsreichen Perspektive für die nächsten Monate.

Bernd Günther